Frühlingsaktion

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Aktuelles

April

Ostern oder doch Ostara?

Frühling und Ostern gehen Hand in Hand. Am Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn (21.März) feiern wir dieses christliche Fest.
Im Heidentum wird gerne auf das Fest Ostara verwiesen welches am 21. März zur frühlings Tag- und Nachtgleiche gefeiert wird. Die heidnische Göttin Ostara, welche auch Namensgeberin von Ostara ist, verkörpert den Frühling, Licht und Fruchtbarkeit. Dies spiegelt sich in den gemeinsamen Symbolen wie dem Ei oder dem Hasen.

Ob Ostern oder Ostara, wir wünschen allen ein schönes Fest und viel Glück beim Nästli suchen!

März

Märzenbecher

Der Märzenbecher, lat.: Leucojum vernum, gilt in der Schweiz als stark gefährdet und steht vieler Orts unter Naturschutz.
Er zeichnet sich durch seine grossen, glockenförmigen Blütenköpfe aus welche aus sechs weissen Blütenblättern bestehen die an ihren Spitzen grüne bis gelb-grüne Punkte tragen. Dieses Merkmal unterscheidet Sie auch eindeutig vom Schneeglöckchen.
Der Märzenbecher gilt seit jeher als Frühlingsbote da er bereits ende Februar erste Blüten zum Vorschein bringen kann.

Februar

Die Aussaat kann beginnen..

Bereits im Februar können erste Kulturen auf dem Fenstersims bei genügend Wärme und Licht ausgesäät werden.
Dazu gehören:
-Tomaten
-Chili
-Paprika
-Aubergine
-Artischoke
-Weiss-und Rotkohl
-Blumenkohl
-Kohlrabi
-Lauch
-Zwiebeln
-Sellerie
-Div. Salate
-Div. Kräuter
-Physalis

Januar

Das neue Gartenjahr planen

Im Garten gibt es für jeden Monat etwas zu tun, und so ist im Januar der ideale Zeitpunkt das nächste Jahr zu planen. Dies gilt besonders für Gemüsegärten.
Es lohnt sich hierzu für jeden Monat die wichtigsten Arbeiten festzuhalten. 
Was darin nicht fehlen sollte:
-Aussaatzeitpunkte
-Pflanzplan
-Düngeplan (inkl. Kompost, Präparate etc.)
-Ernteplan (inkl. Haltbarmachung)
-Umänderungen
-Rückschnitt
-Saatgutgewinnung

Alternativ gibt es viele Bücher zur Gartenjahrgestaltung als Hilfsmittel.

Dezember

Winterschnitt

Grundsätzlich gilt, die Pflanzen werden zum Zwecke der Menschen geschnitten, nicht für sich selbst, denn die natur ist so eingerichtet, dass wächst was wachsen soll, und vergeht was vergehen darf. Möchten Sie Ihren Pflanzen dennoch einen Rückschnitt verpassen, gilt folgendes zu beachten:
-An Obstbäumen stets Wasserschosse schneiden und Fruchttriebe stehen lassen wo möglich
-Kronenform immer erhalten; vorwiegend sich überkreuzende Äste und Totholz entfernen
-Bei Sträuchern Triebe besser Bodennah schneiden und nicht bloss einkürzen, so wird die Pflanze verjüngt und behält Ihren natürlichen Wuchs.

November

Igelquartier

Unsere kleinen Freunde suchen langsam Ihr Winterquartier auf. Unterstützen können Sie die Igel dabei mit Ast- und Laubhaufen. Diese sollten im Umkehrschluss auch bis nächsten April nicht bewegt werden. Alternativ dienen Igelhäuser zur Überwinterung. Wichtig ist der labyrinthartige Aufbau, damit Fressfeinde nicht eindringen können. Das Quartier sollte Regen- und Schneeesicher sein, aber ohne direkte Sonnenbestrahlung, um ein vorzeitiges Erwachen zu vermeiden.
Zufüttern sollten Sie die Igel nicht, da es sich um Wildtiere handelt. Finden Sie jedoch einen zu leichten Igel bei Wintereinbruch (weniger als 400g-500g), nehmen Sie bitte Kontakt mit einer Igelstation auf. 

Oktober

Pflanzungen

Wenn die Tage etwas kühler werde und es zu vermertem Regen kommt, können Pflanzen am besten wurzeln. Durch den vegetativen Rückzug bei welchem die Pflanze die Energie ins Wurzelwerk leitet, wird dieser Effekt noch verstärkt. Dadurch kann die Pflanze optimal anwurzeln, und sich auf das Wachstum im nächsten Frühjahr vorbereiten. 
Pflanzungen können grundsätzlich bis zum Frost getätigte werden.
Sollten sie also eine neue Rabatte planen oder möchten Sie neue Obstbäume pflanzen, können Sie dies nun am besten tun!


September

Die Blumen- oder Naturwiese im Spätsommer

Sie möchten ihrer Bluemen- oder Naturwiese etwas gutes tun? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür.

Nun kann die Wiese gemäht werden. Hierzu eignet sich die Handsense oder der Balkenmäher, um Kleinlebewesen und Insekten zu schonen. Das Mähgut bleibt nun ein paar Tage liegen, damit sich die Blumen gut absamen können.
Bei Magerwiesen sollte dann das gesammte Schnittmaterial entfernt werden, um einen düngenden Effekt zu vermeiden, welcher die Vielfallt mindern kann.


August

Blumensamen ernten

Im August sind bereits die ersten Blumen wie z.B. Stockrose, Akelei, Ringelblumen oder Königskerzen bereits verblüht. Nun kann mit der Samenernte fürs Folgejahr begonnen werden.

Verwenden Sie nur trockene Samenkapseln oder -hüllen die komplett ausgereift und braun sind. Der richtige Zeitpunkt liegt in einer Trockenperiode ab dem späteren Vormittag. So verhindern sie, dass das Saatgut schimmelt. Schütteln sie dann die Samenstände in einen Behälter.
Danach legen sie die Samen gut verteilt, z.B. auf einem Küchenpapier an einem trockenen, gut belüftetn Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung zum weiteren trocknen aus. Nun können Sie die Samen in ein Behältniss (z.B. Papiertütchen, Streichholzschachtel o.Ä.) füllen, beschriften und an einem trockenen und schattigen Ort lagern.

Juli

Kühle Gärten

In den letzten Jahren häufen sich auch bei uns die Hitze-Sommer. Ein erhöhter Wasserbedarf stellt sich ein. Doch das Gartenklima kann durch eine durchdachte Bepflanzung verbessert werden und für Abkühlung sorgen.
Mehr Pflanzen bringen mehr Schatten, besonders Bäume und Sträucher. Durch eine Wildhecke an der Grundstücksgrenze kann der Garten vor Wind und Verdunstung geschützt werden.
Geeignete höhere Gehölze für trockene Standorte sind Vogelbeeren, Feldahorn und Birken, Sandorn oder Schlehen, wie auch heimische Wildrosen. Eine Unterpflanzung mit Wildstauden bereitet Mensch und Natur freude.



Juni

Hypericum - Das Sonnenkraut

Am 21. Juni ist der längste Tag des Jahres, die sogenannte Sonnwende, Solstitium aus dem Lateinischen (Sonnenstillstand). Zu diesem Tag steht auch das echte Johanniskraut, Hypericum perforatum, in voller Blüte. Es scheint, als ob es die ganze Sonnenkraft in sich aufnimmt. Und so kann uns eben dieses Kraut auch in dunklen Zeiten Licht schenken. Bis heute wird Johanniskraut in der Medizin bei depressiven Verstimmungen verschrieben. Verantwortlich für seine Wirkung soll der Wirkstoff "Hypericin" sein, welcher ebenfalls für die Rotfärbung des Pflanzensaftes zuständig ist.
Das Johanniskraut bildet mehr Pollen als Nektar, und ist bei Bienen, Hummeln und Schwebefliegen sehr beleibt. Aber auch Schmetterlinge nutzen Hypericum gerne als Futterpflanze für Ihre Raupen.

Mai

Die Eisheiligen

Die Eisheiligen fallen jeweils auf den 12.-15. Mai. In dieser Zeit soll eine jährlich widerkehrender Kälteeinbruch die bereits wärmeren Tage ablösen. Die Wetterregel stammt warscheinlich aus dem 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit, bis ins 19. Jh. herrschte die kleine Eiszeit in Europa. Die Vegetationsphase war allgemein kürzer als heute, die warmen Tage seltener. Wurde zu früh ausgesäät, wurden die Jungpflanzen durch Bodenfröste bedroht. Wurde zu spät gesäät, fiel die Ernte gering aus. In beiden Fällen konnte dies lebensbedrohliche Folgen haben.
Heutzutage kann die Regel nicht mehr bestätigt werde. Jedoch ist ein Kälteeinbruch am 22. Mai messbar. Dies deckt sich mit der gregorianischen Datumsverschiebung von 1582, vor dieser fielen die Eisheiligen nämlich aud den 19.-23. Mai.

April

Hortus Naturae wüscht Ihnen schöne Ostern!

Der Gesang der Vögel lässt es erahnen, es ist Nestbauzeit. Auch wenn sich Gehölze gut im Frühling zurückschneiden lassen, ist es empfehlenswert diese Arbeit wenn möglich in den Herbst und Winter zu verlegen, dadurch wird das Nistverhalten von Vögeln nicht gestört. Das selbe gillt für Fällarbeiten.
Um so mehr freut sich Ihr Rasen nun über einen Frühlingsputz. Durch vertikutieren, nachsäen und düngen auf organischer Basis erhält Ihr Rasen alles was er für einen guten Start benötigt.

März

Im März begrüssen uns bereits die ersten Frühlingsblüher. Typisch zu finden sind Schneegläckchen, Schlüsselblumen, Primeln oder Huflattich.

Oft werden bereits jetzt erste dürre Stauden aus dem Vorjahr zurückgeschitten. Jedoch sollte diese Arbeit nicht zu früh ausgeführt werden, da diese als Überwinterungsquartier für viele Insekteneier und verpuppte Raupen dienen. Diese wertvollen Mitbewohner in unseren Gärten benötigen unterschiedliche Temperaturen und Wetterverhältnisse bis Sie Ihr Quartier verlassen. Es empfiehlt sich sogar einige Stauden über zwei Winter stehen zu lassen, dafür bedanken sich bespielsweise einige Wildbienenarten.

Februar

Der Februar kan zuweilen erste Frühlingsvorboten senden, doch gibt es auch Jahre, in welchen der Winter nochmals einzug hält.

Grundsätzlich können alle Wildtiere problemlos auch in Frostigen Jahren überwintern. Da Vögel jedoch in einem kalten Winter bis zu 10% ihres Körpergewichts verlieren, sind sie dankbare Abnehmer von naturbelassenen Körnern. Gut zu wissen; Unsere kleinen Freunde verlernen das eigenständige Futtersuchen trotz Zufüttern keineswegs. Jedoch gewöhnen sie sich an das Nahrungsangebot und die Umgebung wird weniger stark nach alternativen abgesucht.  Deshalb sollte, wer anfangs Winter mit dem Zufüttern beginnt, dies dann auch den ganzen Winter beibehalten.

Januar

Hortus Naturae wünscht Ihnen ein frohes 2023 und ein Wunderbares Gartenjahr!

Auf dem Bild; Heleborus Niger
Die Christrose, auch Schneerose genannt, ist eine immergrüne, krautige Pflanze welche wie ihr Name bereits verrät, ihre Blütenpracht im Winter offenbart. 
Die Pflanze ist unter anderem im Alpenraum heimisch, weshalb sie sich bei guter Standortwahl auch in unseren Gärten wohl fühlt. Deshalb wird sie bereits seit dem 16. Jahrhundert als Gartenstaude genutzt.
Zwar wurde die Christrose bereits in der Vergangenheit als Brech- und Abführmittel genutzt, jedoch ist Vorsicht geboten, da alle Pflanzenteile wegen der Stoffe Saponin und Protoanemonin als giftig einzustufen sind.